Logopädie

Klinische Logopädie in der phoniatrischen Praxis  

Ein Hauptarbeitsbereich in der klinischen Arbeit ist die Behandlung von organischen und funktionellen Stimmstörungen. Die Symptome zeigen sich in drei verschiedenen
Bereichen, die Beschwerden können einzeln oder kombiniert auftreten.
 

}} SYMPTOME

  • Stimmklangveränderungen (die Stimme klingt heiser, rau, belegt, verhaucht, etc.)
  • Missempfindungen im Hals- Kehlkopfbereich (Räusperbedürfnis, Trockenheits- oder Druckgefühle, Stechen, Brennen, etc.)
  • Eingeschränkte stimmliche Leistungsfähigkeit (die Stimme ermüdet ungewohnt rasch, braucht viel Zeit um sich zu erholen)

In der logopädischen Stimmtherapie werden die Faktoren, die die ärztlich diagnostizierten Stimmbeschwerden verursachen oder aufrecht halten, individuell analysiert und Veränderungsmöglichkeiten erarbeitet. Diese werden kontinuierlich in den Alltag eingebaut.

Die Patienten und Patientinnen lernen, wie der Stimm- und Sprechapparat aufgebaut ist, wie er „funktioniert“, wie er leistungsfähig gehalten werden kann.

Die Stimmtherapie beinhaltet einerseits „Fitness“-Übungen für den Stimm- und Sprechapparat, andererseits werden Verhaltensänderungen, die den ganzen Kommunikationsablauf ökonomischer gestalten sollen, angebahnt und eingeübt.


}} STIMMBEHANDLUNG

  • Atmung
  • Artikulation
  • Körperhaltung
  • Körperspannung

Diese Bereiche werden in die Stimmbehandlung einbezogen.

Zentral ist dabei, dass die ganze Therapiearbeit auf die einzelne Person mit ihren ganz individuellen Schwierigkeiten ausgerichtet ist.

Da Stimmtherapie in jedem Fall mit Spannungsregulation zu tun hat, werden in der Behandlung oft Selbstentspannungsverfahren, wie Autogenes Training, eingebaut.

Ein anderer Arbeitsbereich ist die Behandlung von orofazialen Dysfunktionen. Diese können sich in Schluckbeschwerden, Missempfindungen im Kieferbereich, Beschwerden beim Kauen, Druckgefühlen in der Ohrgegend zeigen.


}} OSTÉOVOX

Eine neue Behandlungsmöglichkeit, die sich für all diese Störungsbilder gut eignet, ist „Ostéovox“, eine Methode, die in Frankreich und Belgien entwickelt wurde.

Mit dieser Methode werden manuelle Techniken aus der Osteopathie eingesetzt um die störenden Dysfunktionen zu verändern und auszugleichen. Die Techniken helfen die Atmung zu vertiefen, Brustkorb, Kehlkopf und Unterkiefer zu lockern, sowie weitere Bereiche des Atem-, Stimm- und Sprechapparats wieder zu normalisieren.


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